Georadar – Einsatzmöglichkeiten und Erkundungsgenauigkeit

Radio Detection and Ranging (RADAR) wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zur Entfernungsmessung und Positionsbestimmung in der Schiffsnavigation entwickelt und sehr schnell auch für die militärische Nutzung adaptiert. Der deutsche Ingenieur Christian Hülsemeyer untersuchte den Effekt der Radarreflexion metallischer Gegenstände und erhielt 1904 ein Patent auf ein Verfahren zur Ortung entfernter metallischer Objekte. Dieses Verfahren wurde sehr früh unter der Bezeichnung Georadar-Messung bei der Erkundung von Erzlagerstätten eingesetzt.
Bei der geotechnischen Erkundung von Flächen oder Trassen stellt Georadar heute eine immer intensiver genutzte Untersuchungsmethode dar, da die Anforderungen an die Bau- und Kampfmittelfreiheit gering sind und das Verfahren ohne Eingriffe in den Baugrund auskommt. Darüber hinaus ist es bei großflächigen Erkundungen relativ kostengünstig.
Im 3. Webseminar des BWK wird ein Einblick in Systeme und Methoden der Georadarmessung, Wirkweisen, Einsatz- und Anwendungsgrenzen, den Ablauf von Messung und Auswertung sowie die Voraussetzungen für eine korrekte Interpretation der Messergebnisse gegeben.

Veranstalter: BWK Landesverband Brandenburg-Berlin e.V.
Anmeldung: https://www.verbandonline.org/BWK_BB/
Programm: Einladung 3. BWK Web-Seminar neu